Kanada: Supermacht in Sachen Bildung

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Wenn wir die Bildung in der Welt diskutieren, wird stets eine große Debatte über den Erfolg der aktuellen Bildungssysteme entfacht. Die ersten Staaten, die üblicherweise im Zusammenhang mit erfolgreichen Bildungssystemen genannt werden, sind asiatische Länder wie Singapur und Südkorea. Im selben Zug werden oft die alternativen Methoden nordischer Länder wie Norwegen, Finnland und Island ins Feld geführt. Dabei hat Kanada im internationalen Vergleich heimlich, still und leise an Rang zugelegt.

Der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zufolge gehören kanadische High-School-Absolventen zu den am besten gebildeten Sekundarschulabsolventen der Welt, insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern, Mathematik und Sprachen. Kanada hat europäische Staaten, die auf lange Bildungstraditionen zurückblicken, überholt.

Der Anteil der Angestellten mit Universitätsabschluss in Kanada liegt zudem über dem weltweiten Durchschnitt. Diese Statistiken belegen den Erfolg der kanadischen Bildungspolitik auf nationaler Ebene. Am meisten überrascht es wohl, dass Kanada diese Meisterleistung vollbracht hat, ohne über ein einheitliches Bildungssystem zu verfügen. In anderen Worten: Kanada hat ein föderales Bildungssystem, in dem jede Provinz ihre eigenen Standards, Lehrmethoden, Lehrpläne usw. entwickeln kann. Daraus ergibt sich die Frage:

Wie konnte Kanada ohne ein einheitliches nationales Bildungssystem so gute Resultate erzielen?

Die Unterschiede zwischen den Bildungssystemen der einzelnen Provinzen sind bemerkenswert: beispielsweise müssen Kinder in einer Provinz elf Jahre lang die Schulbank drücken, in einer benachbarten Provinz können es zwölf sein. Die OECD hat Untersuchungen zum Erfolg des Staates Kanada im Bildungsbereich durchgeführt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Bildungssysteme der einzelnen Provinzen sich zwar stark voneinander unterscheiden, dafür aber auf nationaler Ebene die gleichen Voraussetzungen für die Einwanderung gelten.

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Die Rolle der Einwanderer

Ähnlich wie andere nordamerikanische Staaten ist Kanada ein Land, das weltweit Anerkennung für seine einwanderungsfreundliche Politik genießt. Diese Position ist das Ergebnis neuer sozialer Dynamiken, die aus dem Migrationsphänomen erwachsen sind. Viele junge Menschen in Kanada stammen aus Familien mit Migrationshintergrund, sodass alle Aspekte kanadischen Lebens bereits stark multikulturell geprägt sind.

Die einwanderungsfreundliche Politik zielt auf die Lösungen zweier Probleme ab, die für viele europäische Staaten schwer zu bewerkstelligen sind: eine alternde Bevölkerung und Fachkräftemangel. In Kanada hat man erkannt, dass Bildung die Lösung für diese Probleme ist. Deshalb werden Kinder mit Migrationshintergrund besonders stark ermutigt und integriert. Neuankömmlingen wird das nötige Handwerkszeug gegeben, um sich schnell zu integrieren und das gleiche Niveau zu erreichen wie ihre angestammten Altersgenossen und Kollegen. Zu den erwähnenswerten erfolgreichen Methoden und Institutionen gehören: Bekämpfung des Analphabetismus, Lehrerbildung, Schulbibliotheken und die Identifikation von Problemschulen.

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Kanada als Studienort

Die einwanderungsfreundliche Politik dieses nordamerikanischen Staates und deren Akzeptanz haben zu seinem guten Ruf als Bildungsstandort, insbesondere für höhere Bildung, beigetragen.

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Vorteile für zukünftige internationale Studierende

  • In Kanada können Sie international anerkannte Universitätsabschlüsse, Qualifikationen und Zertifikate erwerben.
  • Kanada bietet Studierenden hochmoderne Technologien.
  • In Kanada können Sie schulische und außerschulische Lernerfahrungen sammeln. Es gibt eine große Auswahl an Programmen, durch die SchülerInnen und Studierende Praktikumsplätze und Trainee-Stellen finden können.
  • In Kanada genießen Studierende sichere Lebensbedingungen, eine niedrigere Kriminalitätsrate und einen hohen Lebensstandard.
  • Anderssein ist hier kein Grund, sich ausgeschlossen zu fühlen. Im Gegenteil: Das kanadische Bildungssystem ist multikulturell geprägt.
  • Studierende können Teilzeitjobs nachgehen.
  • Nach erfolgreichem Studium besteht die Möglichkeit, sich dauerhaft in Kanada niederzulassen.

Wachstumspotential

Beobachtern zufolge wird die Anzahl an Studenten ab dem Jahr 2018 stetig ansteigen. Dies ist nicht zuletzt der sinkenden Beliebtheit von Staaten wie den USA und dem Vereinigten Königreich geschuldet. Durch den Brexit und die einwanderungsfeindliche Politik des amerikanischen Präsidenten Trump erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass internationale Studierende mit Interesse an englischsprachigen Ländern in andere leicht zugängliche Staaten wie Kanada abwandern werden.

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